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neues WEB vorbereitet

Der Speicherplatz auf dem WEB Server ist fast erschöpft. Statt einer Erweiterung habe ich gleich ein neues Paket bestellt. Das neue WEB ist schon vorbereitet. Im neuen Jahr geht es dort weiter. http://www.muth-ah.eu/


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Neuer Eintrag Gesundheit

Zum aktuellen Stand (28.12.16) meiner Gesundheit informiere ich hier.


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Haben Sie Ihre Zugangsdaten vergessen?,

Diesmal fahre ich die spanische Mittelmeerküste (Karte) hinunter, weil ich dort noch nicht war. Außerdem könnte ich die Wahlen im Herbst in Spanien vor Ort miterleben. Auf jeden Fall werde ich alle National- und Naturparks (Wikipedia) entlang der Küste besuchen, während die großen Städte mich nicht so sehr interessieren. Zu den Fotos ...


Tagebuch

Abrechnung

Ich bin 5.736 km gefahren und habe dabei im Schnitt 5,9 l auf 100 km Diesel verbraucht. CO2 ???

Während der Reise habe ich insgesamt 2.129,67 EUR ausgegeben. Dass sind 38,72 EUR pro Tag.


Nachtrag

Bei der Reisevorbereitung habe ich nur 2 Dinge vergessen, die Topflappen und die Kreditkarte, mit der ich gebührenfrei im Ausland hätte Geld abheben können. Auf der anderen Seite hatte ich zahlreiche Dinge zuviel mit. Die Gasausrüstung wurde nicht gebraucht, Teller und Besteck für 4 Personen war auch nicht nötig.

Fazit

Drei Ziele hatte ich für diese Reise, Gesundheit bessern, Natur erkunden und die Lage im Land kennen lernen.

Meiner Gesundheit geht es deutlich besser. Allerdings hatte ich nach dem zweiten Tag des Auspackens wieder heftige Schmerzen in den Beinmuskeln. Der Umfang der Beinmuskeln hat deutlich zugenommen, im Gegensatz dazu hat der Bauchumfang nur geringfügig abgenommen.

Von den Natureindrücken ist für den Norden eher das Negative, die Artenarmut noch im Sinn, dann die Ausflüge ins Ebrodelta mit den verschiedenen Vogelschutz Gebieten und als letztes und beeindruckenstes der Naturpark Cabo de Gata, eine Wüstenlandschaft, eine ganz andere Welt.

Zur politischen und sozialen Lage habe ich leider nicht viel erfahren können. Zum einen, weil ich immer abseits der großen Städte mich aufgehalten habe, zum anderen, weil nur die wenigsten Spanier englisch oder deutsch sprechen. Spanisch lernen habe ich bald aufgegeben, weil es im Land fünf verschiedene Sprachen gibt und nur in einer Region wirklich spanisch gesprochen wird.

Auspacken

Seit ich wieder in Leutzenberg bin haben wir sonniges Wetter. So konnte ich schon am Montag den Zeltanhänger öffenen und die losen Dinge auspacken. Das Zelt war trocken, ich ließ es trotzdem noch eine Zeit lang aufgeklappt in der Sonne stehen. Dazu gibt es auch ein paar Bilder zu sehen.

Nun steht der Anhänger wieder in Nachbars Scheune und überwintert dort.

RĂĽckreise

Sonntag, den 1.11.15    9:30 Uhr

Bin wieder zurück in Lutzenberg. Die Rückreise verlief ohne besondere Staus bei sonnigen Wetter wie geplant in drei Etappen. Nach dem Navi fahren sorgt allerdings für allerlei Abenteuer.

Am Donnerstag, dem ersten Tag der Reise, hat mich das Auftauchen von Wäldern besonders beeindruckt. Auch hier im Süden hat die Laubfärbung begonnen. Die Temperaturen gingen bis 25° C auf dem Thermometer im Auto. Der Navi wählte die kostenlose Route über die A31/A35 bis Almansa statt der kostenpflichtigen Route über die AP7 an Xabia vorbei nach Valencia. Mir blieb die erneute Ansicht von Benidorm erspart. Dafür wurde die Suche nach dem vorgemerkten Hotel Ciutat in Amposta sehr abenteuerlich. Es war schon zu meiner Überraschung dunkel, als ich dort ankam. Also musste ich die Brille wechseln. Mein Navi kannte zu meiner weiteren Überraschung das Hotel nicht. Er führte mich ins Zentrum der Altstadt. Im Kreisverkehr hieß es die erste Ausfahrt nehmen. Die führte in eine enge Altstadtgasse die auch noch Sackgasse war und zugeparkt. Mir kam auch noch ein Auto entgegen und ich musste bis ans Ende der Gasse fahren. Die arabischen Anwohner schauten nur verwundert auf mein Gespann. Anhänger abhängen und wenden war nicht möglich, da ich nicht am Anhänger vorbei kam. Ich schaffte es tatsächlich in einem Zug mit Anhänger rückwärts zu fahren und an keins der geparkten Autos anzustoßen. In einer kurzen Seitengasse konnte rückwärts einfahren und dann vorwärts wieder aus der Sackgasse hinausfahren. Und das alles nach einem anstrengenden Pack- und Reisetag!

Aber es kam noch besser. Wieder forderte mich das Navi auf eine erste Ausfahrt aus einem Kreisel zu nehmen. Diesmal war ich in eine Einbahnstraße verkehrt herum eingefahren. Die Fahrer im Gegenverkehr blinkten und hupten und versuchten mir wortreich zu erklären, dass ich hier falsch fahre. Aber wie im Dunkeln mit Anhänger wieder da raus kommen? Wenige Meter weiter gab es eine Tankstelle, auf derem Gelände ich wenden konnte. Als nächstes suchte fuhr ich auf einen Parkplatz und stellte den Navi auf das nächste Hotel ein. Aber auch den Weg dorthin fand ich nicht. Nun hielt ich auf dem Parkplatz eines Supermarktes an und wollte mein Handy befragen. Dazu musste ich die Brille wechseln. Doch das Handy meldetet, keine Internetverbindung. Als letzten Ausweg sah ich nur, wieder aus der Stadt hinaus zu fahren und auf Werbung für Hotels zu achten. Ich gab dem Navi den nächsten Ort Tortosa als Ziel ein. Leider fand ich meine Nachsichtbrille nicht wieder und fuhr mit meiner Tagesbrille los. Auf einer engen Gasse wurde ich zu einer Schnellstraße geführt. Die Straße hatte zwei Fahrspuren in jede Richtung, die rechts und links mit Leitplanken "geschützt" waren. Es gab keine Ausfahrt, kein Hotel. In Tortosa ließ ich mir vom Navi das nächste Hotel anzeigen und mich dorthin führen. Wieder landete ich auf einer Schnellstraße. Von dort aus konnte ich sogar das Hotel über die Gegenfahrbahn hinweg sehen. Aber es gab keine Ausfahrt. Also am nächsten Kreisel gewendet und auf der Gegenfahrspur zurück gefahren. Wohlgemerkt das alles bei starker Kurzsichtigkeit! Wieder kam ich am Hotel vorbei ohne eine Ausfahrt zu finden.

Parallel zur Schnellstraße gab es noch Seitenstraßen, die jeweils von den Kreiseln abzweigten. Der Navi konnte diese dicht beieinander liegenden Straßen nicht unterscheiden. Ich fuhr nun vorsichtig in so eine Nebenstraße ein. Es schien mir nur die Zufahrt zu einer Fabrik zu sein. Also noch einmal gesendet und zurück zum Kreisel. Es gab aber keine andere Ausfahrt, die zum Hotel führen könnte. Also mutig noch einmal in diese Nebenstraße hineingefahren und eine Strecke parallel zur Schnellstraße gefahren. Und tatsächlich, ich kam beim Hotel an. Die Familie, die das Hotel betrieb, war wohl überrascht, dass ein Gast zu ihnen gefunden hatte. Aber es gab ein ordentliches Zimmer und Frühstück (Kaffee und süßes Stück) für 26 EUR.

Freitag war mein Ziel das Hotel Burn, indem ich schon auf der Hinreise übernachtet hatte. Die Suche war also nicht nötig. Auf der Fahrt beeindruckten mich immer wieder die Wälder, die ich sehen konnte. An der Mautstelle am Ende der Autobahn in Spanien wartete hinter der Mautstelle die Polizei und führten alle Fahrzeuge zu einer kurzen Kontrolle. Ich übersah zuerst die komischen Hütchen, die zur Kontrollstelle führen sollten. Ein energischer Polizist wies mir daraufhin den richtigen Weg. Während auf der Hinfahrt in Spanien im Norden nur dreckige Parkplätze zu sehen waren, gab es auf der Gegenfahrbahn jetzt für die Rückfahrt ordentliche Parkplätze und Raststätten.

In Frankreich freute ich mich dann schon auf die luxuriösen Rastplätze. Auf dem beim Fort von Salses an. Eine sehr imposante Anlage, die zum der der Grenze von Katalonien gegen Frankreich errichtet worden war. Leider reichte die Zeit nicht, um das Fort auch von innen zu besichtigen. Auf der Weiterfahrt wurde es wieder früher dunkel als erwartet. Doch das Hotel war ohne Suche zu finden. Im Restaurant gönnte ich mir ein gutes Menü mit Lammkotellets. Nach einem kleinen Frühstück, mit einem deutschen Paar am Nachbartisch, ging es auf zur letzten Etappe.

Samstag. Diesmal meinte es das Navi zu gut mit mir und führte mich auf den vielleicht fünf Minuten kürzeren Weg durch die Schweiz an Genf und Bern vorbei. Die Schweiz lag unter einer Nebeldecke und es war gerade mal 11° C warm. Um diesen Weg mal gefahren zu sein drehte ich nicht um. Bei den größeren Städten gab es sehr dichten Verkehr auf der Autobahn. Ansonsten konnte ich mit eingeschalteten Tempomat fahren. Für die Autobahn in Basel wurde ständig dichter Verkehr und Stop and Go im Verkehrsfunk gemeldet. Als auch noch mein Navi eine neue Route vorschlug, wählte ich diese. Es gibt praktisch eine Autobahn parallel zu Basel auf der man bequem und ohne Zeitverlust Basel umfahren kann. Diesmal hatte mich das Navi gut beraten. Und endlich schien wieder die Sonne.

Auf der A5 bei Rastatt kam es dann zu einem ersten Stau auf dieser Rückreise. Da auch dieser im Verkehrsfunk angekündigt war, folgte ich wieder dem Navi. Gerade am Stauende war eine Ausfahrt. Doch dann führte mich das Navi auf der B9 durch Rastatt hindurch. Es war zwar nett zu sehen, dass es ein großes Schloss gibt und einen Bahnhof, doch ich hätte gerne auf diese Stadtbesichtigung verzichtet. Der nächste Stau war vor Karlsruhe, an dem ich aber auch auf den Abzweig zur A8 nach Stuttgart vorbei fahren konnte.

DAs größte Hindernis war dann noch auf dem Autobahn Zubringer nach Backnang ein PKW der nur 50 km/h fuhr, vermutlich weil der Fahrer Nachtblind war. Es agb keine Chance zu überholen und ich zockelte die ganze Strecke hinter ihm her. 18:00 Uhr bin ich dann endlich in Lutzenberg angekommen. Im großen und ganzen eine reibungslose Reise ohne Unfälle. Dafür bin ich dankbar,


Die Reise möchte ich wieder mit meinem bewährten Finanzierungs-schlüssel durchführen, 15,- € für Übernachtung, 15,- € für Ernährung und 15,- € für Fahrtkosten und sonstiges. Mit durchschnittlich 45,- € pro Tag bin ich bei den letzten Reisen gut zurecht gekommen.


Gedanken zum Urlaub

Urlaub

Ich verschwende
meine Zeit.
Ich teile sie aus
mit vollen Händen.
 
»Hier«, rufe ich
und werfe
die Minuten
zum Fenster hinaus.
Vergnügt streu ich
die Stunden
in den Wind.
 
Am Abend
schau ich dem Tag
ins Gesicht
und siehe:
 
Er lächelt.

© Tina Willms

 Rastplatz

"Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen." 
(Markus 6,31)

Das Jahr ist mehr als halb vergangen und wir haben Vieles erledigt, bewältigt oder in Angriff genommen. Manches liegt noch vor uns, Dinge wollen abgearbeitet werden, Menschen stellen (An-)Fragen, brauchen Zuwendung oder Hilfe.

Gerade jetzt ist es Zeit für eine Pause. Wer sich engagiert, mit anderen zusammen- oder auch mal auseinandersetzt, der braucht ab und zu mal Pause. Jesus weiß das, und er fordert seine Jünger dazu auf, sich eine Auszeit zu gönnen, um wieder Kraft zu sammeln.

Kraft sammeln – das gehört dazu. Sich nicht selbst überfordern mit Durchhalteparolen und einem gequälten "geht schon – muss ja…". Wer müde, hungrig und überreizt ist, kann niemandem helfen – Jesus wusste das. Der Mensch braucht Pausen – Zeit zum Nichtstun: Einfach auf einer Bank sitzen, die Aussicht genießen – ohne Handy und ohne Uhr!