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BKZ veröffentlicht Artikel zur Kritik am Bühlhauweiher

Die BKZ veröffentlicht unter dem Titel "Das Schmuckstück gefällt nicht mehr" einen Artikel zur Kritik der FWV Fraktion an der Sanierung des Bühlhauweihers.


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Windkraft Backnang

Heute sind zahlreiche neue Infos und Artikel zum Windpark Zollstock/Springstein auf die Windkraft Backnang Seiten gestellt worden.


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Bericht von der Mitgliederversammlung

Am 20. März traf sich ein kleiner Kreis der Mitglieder zum gemeinsamen Essen und anschließender Jahresversammlung im Naturfreundehaus in Sechselberg. Erfreulich war, das auch neue Mitglieder erschienen waren. Weiterlesen ...


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Krötenzäune aufgestellt

An diesem Wochenende wurden die Krötenzäune aufgestellt. Unsere "Wildkatzen" haben fleißig mitgeholfen.


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Umgehungsstraße Miedelsbach gestoppt

Nach einer sehr turbulenten und höchst emotional geführten Stadtratssitzung im Schorndorfer Rathaus am vergangenen Donnerstag steht nun fest, dass die Stadt nicht weiter die Umfahrung von Miedelsbach im Bebauungsplanverfahren (BPV) vorantreiben darf. Weiterlesen ...


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Umgehungsstraße Miedelsbach gestoppt

Veröffentlicht von Reinhard (reinhard_bund) am 15 Mar 2015
Aktuelles >>

Persönlicher Kommentar:

Unten lest ihr eine Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit von Nabu Schorndorf und Nabu Rudersberg. Es geht um den Hochwasserschutz an der Rems!!!!
Die Stadt Schorndorf will trotz SPD Bürgermeister wie Backnang auch den Hochwasserschutz für die Investoren günstig planen. Es gibt zwei Varianten für Rückhaltebecken, mehrere kleine Becken, die mögliche Baugebiete unmöglich machen würden oder ein großes Becken, bei dem ein großflächiges Naturdenkmal und Refugium für seltene Vögel und Amphibien untergehen würde.
Da die Verwaltung nicht direkt das Naturdenkmal als Rückhaltebecken überplanen kann solange eine Alternative möglich ist, werden zuerst die alternativen Flächen mit einer Umgehungsstraße überplant. Regt sich dort kein Widerstand, kann man anschließend das Naturdenkmal in ein Rückhaltebecken umwandeln, da es nun keine Alternative mehr gibt.
Mich kotzt diese Verwaltung an (entschuldigt diesen Ausdruck, aber es entspricht meinem augenblicklichen Gefühl), die alle anderen Interessen denen von Investoren unterordnen und sich allergrößte Mühen geben jede störende gesetzliche Auflage zum Schutz von Menschen, Natur und Umwelt zu umgehen.
Dieser Text ist spontan verfasst und möglichst kurz und verständlich gehalten. Genaue Details können bei der BI Wieslauftal nachgelesen werden: <http://www.bi-lebenswertes-wieslauftal.de/>

Mit umweltfreundlichen Grüßen   Reinhard Muth


Nach einer sehr turbulenten und höchst emotional geführten Stadtratssitzung im Schorndorfer Rathaus am vergangenen Donnerstag steht nun fest, dass die Stadt nicht weiter die Umfahrung von Miedelsbach im Bebauungsplanverfahren (BPV) vorantreiben darf. Das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart hat diese Vorgehensweise untersagt. Desweiteren muss die Stadt Schorndorf einen Lärmaktionsplan für Miedelsbach aufstellen, wie er von uns seit langem gefordert wird. Ausschlaggebend für die aktuelle Entwicklung dürfte das Schreiben der von der BI eingeschalteten Rechtsanwaltskanzlei in Hamburg an das Verkehrsministerium und das Regierungspräsidium sein (www.bi-lebenswertes-wieslauftal.de/Presse/Stellungnahmen/2015-01-29_RAe_Guenther2MVISplett.pdf).

Ein Bebauungsplanverfahren hätte für die Stadt Schorndorf den Vorteil, dass keine Variantenprüfung und keine Anhörung der Träger öffentlicher Belange (Naturschutz, Wasserwirtschaft usw.) erforderlich wäre. Auf diesem Wege ließe sich die Politik des Gehörtwerdens und eine echte Bürgerbeteiligung nahezu vollständig ausschalten.
Unter diesem Aspekt relativiert sich auch das von dem Miedelsbacher Gemeinderat Berger geforderte Schreiben an das Verkehrsministerium, da größere und komplexere Vorhaben wie die Ortsumfahrung Miedelsbach nicht über ein BPV zu planen sind. Insbesondere, da in diesem Fall auch der Hochwasserschutz für Miedelsbach, Haubersbronn und Schorndorf eine wichtige Rolle spielt.

Wenn es nach dem Willen der Stadt Schorndorf geht, soll der gesetzlich vorgeschriebene Lärmaktionsplan (LAP) aber erst 2016, dem Jahr der Landtagswahl aufgestellt werden. Wahrscheinlich erhofft sich der Schorndorfer Stadtrat mit dieser erneuten Verzögerungstaktik eine Änderung der Verkehrspolitik zu seinen Gunsten, wenn es zu einem Regierungswechsel in Stuttgart käme. Da es sich bei der Erstellung eines LAPs aber nicht um eine politische Entscheidung, sondern um eine gesetzliche Vorgabe handelt, ist die Pflicht zur Erstellung eines solchen Lärmaktionsplanes unabhängig von der jeweiligen Regierungskoalition.
Wenn man die Weigerung der Stadt Schorndorf zum Thema LAP in den vergangenen Monaten und Jahren betrachtet, dann ist es wenig verwunderlich, wenn die Stadt Schorndorf jetzt  entgegen der Anordnung des RP auf Einstellung der Planung diese dennoch weiterverfolgen will.

Ein erster Lichtblick im Hinblick auf die Entlastung der lärmgeplagten Straßenanwohner ist jedoch in Sicht: Denn trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieser Auseinandersetzung will OB Klopfer jetzt der Forderung des Miedelsbacher Ortschaftsrates folgen und möglichst zügig Tempo 30 auf der gesamten Ortsdurchfahrt in Miedelsbach einrichten.

Es bleibt also weiter spannend in Sachen Verkehrsberuhigung und Ortsumfahrung in Miedelsbach.
Mit freundlichen Grüßen    Bernd Renninger

Zuletzt geändert am: 15 Mar 2015 um 11:51

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